AdviceDevice

AdviceDevice - Navigationssystem für die Therapie von Typ-1-Diabetes

Advice Device (AD) ist ein Begriff aus zwei englischen Wörtern und beschreibt ein Gerät (Device), welches Ratschläge (Advices) erteilt. Bei unserem AD handelt sich um ein spezifisches Programm, welches auf verschiedenen IT-Geräten diabetologische Ratschläge (Therapievorschläge) erteilen kann. Es wird von sich aus und / oder auf Anfrage aktiv, um Ihnen diabetologische Therapievorschläge und Lösungen zu unterbreiten. Da es derzeit noch keine Heilung des Diabetes gibt, die Inselzelltransplantationen zu wenig effektiv sind, die aufwändigen operativen Verfahren dialysepflichtigen Typ-1-Diabetikern vorbehalten sind und der technische closed loop schon lange in einer Sackgasse steckt und nur marginale Fortschritte machte (Blutzuckerwerte sind im Unterschied zum Gesunden keine Steuerungsgrößen sondern Kontrollwerte), arbeitete Dr. Teupe seit 1993 an einem anderen Weg, dem AD. Es nutzt die technischen Mittel der Zeit (Blutzuckermessungen, Insulinpumpe, Mikrochips) und seine prospektiven Regelwerke, um die größten Schwachstellen der Typ-1-Diabetes-Therapie zu mildern:

Typ-1-Diabetiker

  • behandeln sich nicht ständig so sorgfältig und fleißig wie eigentlich nötig.
  • bräuchten oft einen Anstoß von außen.
  • wünschen sich mehr handlungsrelevantes Wissen.
  • protokollieren nicht gerne und der dafür erforderliche Aufwand ist ihnen langfristig zu viel.
  • können sich nicht ständig und selbst im nervigen Alltag motivieren.
  • können die komplexen Analysen ihrer Stoffwechsellage und Therapiemaßnahmen nicht immer durchführen.

Dazu schreibt Dr. Teupe: "Nachdem mir diese Therapiemisserfolgs-Ursachen im Verlaufe meiner Diabetologentätigkeit immer schmerzlicher bewusst wurden, habe ich zunächst mit der präziseren Erprobung und Beschreibung aller BZ-Therapieeinflüsse begonnen. Schließlich entstanden 135 Regelwerke, die ich persönlich in bisher 349 18-tägigen Schulungsintensivkursen weitergegeben habe. Das führte zu deutlichen Therapieverbesserungen, aber die grundsätzlichen, oben aufgeführten Probleme konnten damit nicht vollständig und anhaltend gelöst werden. Diese sechs aufgeworfenen Probleme sind aber zumindest theoretisch besser lösbar: In einer Pumpe, ihrem Steuergerät oder in einem externen "Computer" befindet sich ein sehr umfangreiches Programm, das sämtliche, einmal eingegebenen bzw. eingelesenen Informationen, alle BZ-Werte und alle Pumpenereignisse verwendet, um zu analysieren, ergänzende Fragen zu stellen, daraus zu lernen und dann konkret beraten zu können. Dieses Gerät verhält sich so lange passiv, so lange nichts Unerwünschtes passiert oder erkennbar wird oder der Anwender es nicht direkt um Auskunft fragt. Es geht ununterbrochen sorgfältig vor, stößt an, etwas zu tun, berücksichtigt sämtliche Regelwerke, analysiert, berät und protokolliert. Es verhält sich dabei wie ein Navi: es bleibt immer freundlich, auch wenn man seinen Rat ignoriert - dann schlägt es den neuen Therapieweg vor. Es kann sogar eine Pumpentherapie starten, ihre Therapieformulierungen ändern und auch laufende Therapien verbessern."

Die bisherigen Bolusrechner sind nicht vergleichbar mit unserem AD, sie decken nur einen kleinen Therapiebereich ab, sind selbst darin unvollständig bzw. machen erhebliche Fehler.

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